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Den alten Sagen zu Folge wird das Glück des Brautpaares, insbesondere das der Braut, am Hochzeitstag von bösen Geistern bedroht. Aus diesem Grund engagiert die Braut die sogenannten Brautjungfern, die ähnlich wie die Braut gekleidet von Ihr ablenken sollen und so die bösen Geister verwirren sollen. Als Brautjungfern kommen in der Regel unverheiratete Freundinnen und Verwandte der Braut in Frage. BlumenkinderDas Streuen von Blüten über die das Brautpaar schreitet war übrigens ursprünglich ein Symbol für die Fruchtbarkeit auch wenn heute Blumenkinder hauptsächlich der Optik wegen willkommene Gäste auf Hochzeiten sind.In der Regel sind Blumenkinder Jungen und Mädchen unter 8 Jahren. Stellen Sie sicher, daß je Kind ein Korb mit Blüten zur Verfügung steht, damit nicht mitten im Auszug die Kleinen zu streiten anfangen. Legen Sie Wert auf eine spezielle Kleidung der Blumenkinder, so haben Sie selbstverständlich auch die Kosten dafür Bei sehr kleinen Kindern stellen Sie sicher, daß sie der Aufgabe gewachsen sind und vereinbaren sie notfalls einen Probetermin in der Kirche, damit die Kleinen einmal üben können. BrautführerDer Brautführer ist in unserer Zeit völlig außer Mode gekommen und entsprechend etwas für Nostalgiker. Seine Aufgabe war es die Braut vom Elternhaus abzuholen und zum Bräutigam in die Kirche zu bringen.
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