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Gehen Sie, wenn es am Schönsten ist. Kein Mensch erwartet, daß das Brautpaar als letztes die Feier verläßt, was nicht heißt, daß Sie vorzeitig gehen müssen. Wer will, verabschiedet sich einfach um Mitternacht, läuft aber dabei Gefahr eine allgemeine Aufbruchstimmung zu verursachen und das Ende der Feier einzuläuten. Verabschieden Sie sich einfach gar nicht und verschwinden klamm heimlich. Oder brechen Sie ruhig gleich nach dem Abendessen in die Flitterwochen auf. Übrigens, wer seine Hochzeitsnacht so richtig genießen will, der sollte lieber auf allzu heftigen Alkoholkonsum verzichten.
Überraschung!!!Seit jeher versuchen die Freunde des Brautpaares die Hochzeitsnacht zu stören. Doch manche Freundschaft aus Kindertagen hat schon ihr jähes Ende gefunden, weil ein gutgemeinter Scherz zu einem großen Sachschaden geführt hat. Ein Boden voller Wasserbecher ist nur solange lustig, wie der Teppich darunter verschont bleibt. Das mit Luftballons gefüllte Schlafzimmer ist da bestimmt eine hübschere Variante. Weniger nett sind mit Zahnpasta verschmierte Türklinken und Reiskörner unter dem Bettlaken.
Noch heute wird auf dem Land vor dem Haus des Brautpaares eine Wäscheleine gespannt, die mit Babysachen vollgehängt wird. Die Liste der Scherze ist schier unendlich.
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